Tobias Quante und ich, Paulina Molkenbur, sind am
25.02.2005 zum Jugendseglertreffen nach Halle an
der Saale gefahren. Als wir um 23 Uhr eingecheckt
haben, waren wir nach der langen Fahrt zwar ziemlich
müde, haben uns aber noch die hausinterne
Disco angeschaut.
Am nächsten Morgen ging es schon um 9.30 Uhr
los, was das geplante ausschlafen ins Wasser fallen
ließ. Nach einem guten Frühstück,
haben sich alle Teilnehmer in dem größten
Saal des Hotels eingefunden, wo eine Schülerband
zum Auftakt Musik gespielt hat.
Danach hat uns der Jugendobmann des Deutschen Segler-Verbandes,
Wolfgang Wagner begrüßt. Nach ihm haben
sich noch vier weitere bedeutende Personen des Segelsportes
mit Grußworten an uns gewendet.
Nach einer kurzen Pause ging es dann mit der Ehrung
von Sportlern weiter, die sich in den letzten beiden
Jahren besonders hervorgehoben haben.
Es ging weiter mit einem Vortrag von Sönke Roever
und Helmut Adwiraah mit dem Thema: „Abenteuer
Ostsee- Noch keine 30 und schon ausgestiegen“ Die
beiden sind in 148 Tagen um die Ostsee gesegelt und
haben einen spannenden und lustigen Vortrag darüber
gehalten.
Nach dem Mittagessen haben wir uns dann unsere Stimmunterlagen
abgeholt und da wir noch drei weitere Clubs vertreten
haben, konnten wir am Ende die stattliche Anzahl
von 16 Stimmen vorweisen.
Um 14 Uhr ging es dann mit den Arbeitskreisen weiter,
wobei man sich unter 5 einen aussuchen konnte. Tobias
und ich wählten beide das Thema „Training
im Verein- Anspruch und Wirklichkeit“ dabei
wurden, die doch recht große Gruppe in drei
Lager aufgeteilt: 1. Segler 2. Jugendwarte und 3.
die Trainer.
Dabei formulierte jeder seine Wünsche an die
anderen Gruppen und am Ende stellte jede Gruppe ihre
Ergebnisse vor. Dabei konnten wir viel lernen und
jeder musste sich auch mit der Haltung der anderen
auseinandersetzen.
Nach dem Abendessen gab es noch das Angebot eines
Diskussionsforums bezüglich der Bootsklassen.
Hieran nahmen sehr viele teil, da es ja bei dem Treffen
vor allem um die Frage ging, ob der 29er eine Meisterschaftsklasse
wird.
Danach konnte man noch in der hausinternen Disco
feiern, wo DJ „Eddie“ auflegte. Nachdem
dieser um halb drei seine Sachen packte, ging es
noch auf den Zimmern weiter.
Dementsprechend sahen die allermeisten beim Frühstück
sehr verkatert und müde aus. Außerdem
begann die Arbeitssitzung zu einer unmenschlichen
Zeit, nämlich 9 Uhr was ein Ausschlafen unmöglich
machte.
Trotz der widrigen Umstände, waren doch die
Reihen voll, auch wenn die Meisten den Eindruck machten,
als ob sie ihr Bett vorziehen würden.
Am Anfang der Sitzung stand der Bericht des Jugendobmanns
für die letzten vier Jahre. Danach wurde festgestellt,
dass die Versammlung beschlussfähig ist.
Da es keine Fragen zum Bericht des Jugendobmanns
gab, konnte der dritte Punkt der Tagesordnung übergangen
werden und es ging weiter mit dem Bericht über
das Treffen der Jugendsprecher, an dem ich leider
nicht teilnehmen konnte, da es Freitagabend gewesen
war.
Diese hatten sich Gedanken zum JST und den Problemen
im Verein gemacht.
Danach kamen die Berichte der einzelnen Arbeitskreise:
1. Wie bringe ich meinen Erfolg in die Presse?
2. Marketing und Sponsoring
3. Training im Verein
4. Fahrtensegeln als Einstieg in den Segelsport?
5. Offener Arbeitskreis
Da es keine Anträge gab, ging es dann direkt
mit Punkt sechs weiter, der Wahl der Jugend- und
Jüngstensmeisterschaftsklassen.
Hier wurde es dann spannend und man sah manchen an,
dass sie auch endlich aufwachten.
Als erstes wurde ein Antrag auf keine Änderungen
gestellt, der wurde allerdings mit 223 zu 404 abgelehnt.
Bei den Jüngstenklassen: Einhand: Opti wurde
ohne Gegenstimmen gewählt
Zweihand: Teeny wurde mit 4 Gegenstimmen gewählt
Jugendklassen:
Einhand: Europe wurde einstimmig wieder gewählt, Laser radial wurde einstimmig
wieder gewählt
Zweihand: Pirat wurde einstimmig angenommen,
420er wurde einstimmig angenommen
Cat-Klasse:
Hobie 16 wurde einstimmig wieder gewählt.
Außerdem wurden die Jugendklassen um eine Skiff-Klasse erweitert, die
vom 29er vertreten wird. Bei den Surfbrettern wurde mit großer Mehrheit
für
Bic techno gestimmt. Zur Wahl stand noch Mistral One Design.
Nachdem die Wahlen der Bootsklassen erledigt waren, ging es schnell dem Ende
zu.
Der Jugendhaushalt wurde genehmigt, der Jugendsegelausschuss entlastet
und der Jugendetat für 2006 und 2007 genehmigt.
Damit warn die Punkte 6-8 auch erledigt.
Als Ort des nächsten Treffens wurde Berlin bekannt gegeben und als
Datum 2007. Unter Verschiedenes als letzter Punkt konnte sich aber anscheinend niemand
so richtig etwas vorstellen und somit endete die Sitzung nach 3 ½ Stunden
um halb eins.
Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns recht schnell und fuhren dann
nach Münster zurück, da wir uns eigentlich nur noch nach unserem
eigenen Bett sehnten.
Fazit: Es war eine gelungene Veranstaltung, bei der man sich super austauschen
und neue Leute kennen lernen konnte. Paulina Molkenbur |